Hydroenergie – auf Abruf bereit

Welche ungeheure Kraft im Wasser steckt, lässt sich in der Natur immer wieder beobachten. Bereits im alten Ägypten sowie im römischen Reich nutzte man Wasser als Antriebsmittel. Wassermühlen sind uns noch aus dem Mittelalter als klappernde Betriebsmotoren bekannt. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wasser erstmals für die Stromerzeugung genutzt. Wasserkraft ist kein Mauerblümchen im heutigen Energiemix. Die inzwischen ausgereifte Technologie ist unter den erneuerbaren Energien weltweit die Nummer zwei. Mit mehr als 15% Anteil an der weltweiten Stromerzeugung ist die Hydroenergie eine der bedeutendsten erneuerbaren Energiequellen. Deutschland ist auch hier technologisch enorm involviert. Rund 50% aller Wasserkraftanlagen weltweit basieren auf deutschem Know-how. (Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien) Wasserkraft ist stets verfügbar und sehr effektiv. Große Bedeutung kommt zudem ihrer Fähigkeit zu, Energie zu speichern. Ehemals überschüssiger Strom kann so in Spitzenverbrauchszeiten wieder zurückgeführt werden. Ein weiterer Vorteil ist die sofortige Verfügbarkeit der Energie, da Wasserkraftwerke keine Anlaufzeiten haben, die zu Verzögerung führen. Sie bieten somit eine optimale Absicherung vor Energieengpässen. Wasserkraft ist ein unverzichtbarer Baustein der regenerativen Stromerzeugung.