Weniger Abhängigkeit von Erdgasimporten durch ambitionierte Wärmewende

Die Abhängigkeit von Erdgasimporten ist ein politisches, wirtschaftliches und ökosoziales Problem. Eine neue Studie von Agora Energiewende, Prognos und dem Wuppertal Institut zeigt, wie Deutschland seine Abhängigkeit reduzieren könnte.

Die Analysten haben errechnet, dass eine ehrgeizige Wärmewende in Verbindung mit einem massiven Ausbau der Ökostromerzeugung unseren Gasbedarf bis zum Jahr 2027 um etwa ein Fünftel senken kann.

Vorstand der Consilium Erneuerbare Energien eG, Erol Kiris: „Die Nutzung alternativer Brennstoffe in der Industrie würden alleine schon eine Einsparung des Erdgasverbrauchs um 160 bis 260 Terrawattstunden bringen.“

Grundlage ist dabei der Ausbau von Erneuerbaren Energien und die Beschleunigung der Wärmewende. Jede Solarzelle, jede Wärmepumpe und jedes Windrad macht Deutschland unabhängiger von fossilen Energieimporten. Aus diesem Grund ist der Zubau von 44,5 Gigawatt Windkraftanlagen und 84 Gigawatt Solaranlagen notwendig, um im Stromsystem binnen fünf Jahren 50 Terawattstunden Erdgas zu ersetzen.

Matthias Wörmann, Vorstand der Consilium Erneuerbare Energien eG: „Zentral im Maßnahmenpaket ist neben der Sanierung des Gebäudebestands auch der schnellere Hochlauf von grünem Wasserstoff, um die Abhängigkeit der Industrie vom Erdgas langfristig und nachhaltig zu reduzieren. Es gibt noch viel zu tun, aber es ist machbar!“

Mit dem Erwerb einer Genossenschaftsbeteiligung können Sie Ihren eigenen Beitrag zur Energiewende mit der Errichtung weiterer Solarkraftwerke leisten.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie mehr über unsere Genossenschaftsanteile erfahren möchten!